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Schützenfest 2018

Schützenfest 2018

14.09.2018 - 16:00 Uhr

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Schützenfrauen

„Unser Schützenfest ist das schönste!“ das mag wohl jeder Osterather Schütze von unserem Heimat- und Schützenfest behaupten. Natürlich denkt jeder Strümper, Bösinghovener, Lanker, Langst – Kierster und Büdericher das auch über sein Schützenfest. Doch eines unterscheidet uns Osterather von allen anderen. Bei uns gibt es außer dem Hofstaat und den Betreuerinnen von Kindergruppen keine Frauen, die aktiv am Schützenfest teilnehmen. Das ist gut so, und so soll es auch bleiben, denn das ist es, was unser Schützenfest ausmacht. Die Osterather sind diesbezüglich im allgemeinen etwas konservativ, denn so gibt es z. B. auch in unserer Freiwilligen Feuerwehr keine Frauen. Und trotzdem spielen die Frauen in all unseren Vereinen eine wichtige Rolle. Ich möchte an dieser Stelle einmal frech behaupten: Ohne Frauen läuft nichts ! Seien wir doch mal ehrlich. Selten sind wir Frauen so oft von unseren Männern gefragt, wie an den Tagen vor und während dem Schützenfest.

  • Ist meine Uniform in Ordnung, sind die Orden schon angenäht? - Ja, selbstverständlich!
  • Sind die Uniformhemden gebügelt? - Ja, natürlich!
  • Hast du meine Schuhe schon zum Schuster gebracht ? - Ja, stehen im Schrank!
  • Hab ich noch einen Regenschutz, falls es regnet ? - Ja, in der Schublade!
  • Du kommst doch mit zum Schmücken ? - Ja, klar!
  • Hast du dir schon wieder ein neues Kleid gekauft ? - Ja, Schatz !

Dann geht es endlich los. Am Schützenfest – Freitag treffen sich unsere Männer meist um die Mittagszeit im Wachlokal.

  • Kannst du mich mal eben dort hin fahren ? - Ja, mach ich!

Dort fällt den Männern auf, dass sie die Blumen für den Friedhof vergessen haben.

  • Kannst du nicht noch schnell ein paar Blumen besorgen ? - Ja, ich fahr schon!

Vorsichtshalber frage ich noch mal nach, ob denn an die Blumen für die Zugkönigin und an das Geschenk fürs Königshaus gedacht worden ist. Aber das haben die Männer schon selbst organisiert. Ihren Blumenstrauß holt sich die Zugkönigin selbst ( dann passt er auch zum Kleid ), und das Geschenk fürs Königshaus hat die Frau vom Spieß besorgt.

Nun möchten die Männer zum Friedhof gefahren werden. Auf die Frage

  • Könnt ihr uns mal eben fahren ? antworten mindestens drei Frauen mit – Ja, klar Jungs!

So, nun haben wir Frauen mal Zeit für uns. Aber um Punkt 19:30 Uhr müssen wir ordentlich gestylt als schmückendes Beiwerk neben unseren Männern im Zelt sitzen.

Auf die gequälte Frage

  • Müssen wir jetzt unbedingt tanzen ? kommt ein frohgelauntes - Ja, Schatz !

Samstag – Morgen

  • Kannst du mich zum Frühstück fahren ? - Ja, kann ich!
  • Du kommst doch heute zum Frühschoppen ? - Ja, sicher!
  • Fährst du uns eben zum Mittagessen ? - Ja, mach ich!
  • Guckst du dir auch die Parade an ? - Ja, selbstverständlich!

nach der Parade

  • Bist du mit dem Auto hier ? - Ja, bin ich!
  • Haben wir noch ´ne Tasse Kaffee ? - Ja, in der Kanne!
  • Weckst du mich in einer halben Stunde ? - Ja, Schatz!
  • Bist du endlich fertig ? - Ja, gleich!

Dass sich dieses Frage- und Antwortspiel bis einschließlich Montag – Abend wiederholt, brauche ich hier wohl nicht zu erwähnen. Ich bin davon überzeugt, dass es in allen Schützenfamilien so oder ähnlich abläuft. Mit unserem stillen Wirken im Hintergrund sind wir Frauen ebenso aktiv am Schützenfest beteiligt, wie unsere Schützen. Nachdem wir die Männer am Dienstag – Morgen zum Abschmücken gefahren haben, bringen wir die Uniform in die Reinigung und waschen die Wäsche, damit in zwei Jahren alles wieder fix und fertig da hängt, wenn es dann auch wieder für uns Frauen heißt:

Mir stont parat zum Schötzefest in Osterath!

 

Ulla Ziebert

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