Beförderungen

Mit der Beförderung wird einem Mitglied einer Organisation ein höherer Rang oder eine verantwortungsvolle Dienststellung übertragen.

Formal klar geregelt sind Beförderungen vor allem beim Militär . Hier regeln Laufbahnverordnungen die Zeiten und Voraussetzungen, nach denen ein höherer Dienstgrad verliehen verden kann. Bei der deutschen Bundewehr ist dies die Soldatenlaufbahnverordnung.

Vereine, die eine militärähnliche Rangstruktur besitzen wie z. B. Schützenvereine haben in der Regel ebenfalls eine interne Richtlinie, die die Beförderung von Mitgliedern durch die Rangstruktur regelt.

Das Gegenteil einer Beförderung ist eine Degradierung. Diese wird meist bei einem disziplinären Vergehen verhängt.

Ein Zwischending ist die Beförderungssperre, womit gemeint ist, dass man wegen eines nicht besonders schwerwiegenden Vergehens über eine bestimmte Zeit nicht befördert wird, was sich bei Personen die diesen Dienstgrad beruflich führen, beispielsweise beim Militär, auch finanziell auswirkt.

Das durch den Heimat- und Schützenbund Osterath 1955 e.V. alle zwei Jahre stattfindende Schützenfest ist Land auf und Land ab bekannt für seine preußische Zackigkeit.

Unbestechlich, ordentlich, sauber, gerecht, pflichtbewusst und zuverlässig sind die preußischen Tugenden.

Dieses kann man bei den Paraden und im Festzelt immer wieder feststellen. Auch der Zapfenstreich am Freitag zu Beginn des Schützenfestes und am Sonntagabend im Festzelt ist nicht nur ein Genus für das Ohr, sondern auch ein Augenschmaus.

Dieses „Preußentum" wird durch die Regimentsführung gepflegt und spiegelt sich durch die Beförderungen im Regiment, den Bataillonen, den Kompanien, den Zügen und Gruppen wieder.

Jeder Schütze fängt mit dem Eintritt in seinen Zug als Schütze an. Die ersten Beförderungen innerhalb der Mannschaftsdienstgrade und Unteroffiziere erfolgen durch den Zugführer oder durch den Kompanieführer.

Die Regimentsführung behält es sich auf Antrag vor, verdiente Unteroffiziere nach entsprechenden Leistungen zum Offizier (Leutnant ect.) zu befördern. Diese Beförderungen finden am Samstag- und/oder Sonntagvormittag bei dem sogenannten „Regimentsfrühschoppen" auf dem alle zwei Jahre stattfindenden Schützenfests statt.

Die Dienstgrade sind angelehnt an die Preußenzeit (1701 – 1871)

Mannschaftsdienstgrad:
  • Schütze
  • Oberschütze, Oberkanonier, Oberpionier, Sanitätsobersoldat usw.

  • Gefreiter 

  • Obergefreiter
  • Stabsgefreiter
  • Unteroffizier
Unteroffizier:

  • Obergefreiter
  • Feldwebel
  • Oberwachtmeister
, Unterarzt,  (Oberfähnrich)
, Stabsfeldwebel
Offizier:
  • Leutnant, Infanterie bzw. Grenadiere
  • Oberleutnant
  • Oberarzt (Oberleutnant)

  • Hauptmann; bei der Kavallerie Rittmeister

  • Major
  • Oberstleutnant
  • Oberst
  • Generalmajor
  • Generalleutnant
  • General
  • Generaloberst
  • Feldmarschall

Ehrungen

Der Heimat- und Schützenbund Osterath von 1955 e.V. ehrt Personen die sich für das Schützenleben in Osterath besonders eingesetzt haben.

Diese Ehrungen finden auf dem sogenannten „Regimentsfrühschoppen" am Samstag- und/oder Sonntagvormittag auf dem alle zwei Jahre stattfindenden Schützenfests statt. Unter den zu Ehrenden befinden sich sowohl Schützen als auch Personen aus dem öffentlichen Leben.

Folgende Ehrungen werden verliehen:
  • Die Spange des Regiments wurde nur an aktive Schützen verliehen (von 1956 bis 1976 durch Dr. Hans Lampenscherf)
  • Stabsspange
  • Regimentsorden in Silber
  • Regimentsorden in Gold
  • Orden für herausragende Dienste
  • 25/50/60/70 Jahre Jubiläum als Mitglied im HSB

Ehemalige Kommandeure

 seit 2008 General
Andreas Hoppe
 1996 - 2008 General
Reinhard Lensing
 1992 - 1996 Oberst
Paul Fink
 1976 - 1992 General
Willi Münks
1956 - 1976 Generalfeldmarschall
Dr. Hans Lampenscherf
1955 General
Heinrich Radmacher
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