05.06.2024 | Zahlen, Daten, Fakten - Nur noch 100 Tage bis zum Schützenfest 2024!
30/05/2024 | Am vergangenen Freitagabend hatte der Jägerzug Gerade Aus II der Kompanie Bovert zur Krönung seines Königspaares in das Vereinsheim des Surfclubs Meerbusch geladen, welches bereits seit 14 Jahren traditioneller Austragungsort der Krönungsparties des Zuges ist.
Neben einer Abordnung aus Vorstand und Stab mischte sich auch das eingeladene Regimentskönigshaus, mit Georg und Judith Bahners an der Spitze, unter die ca. 100 Gäste. Der Jägerzug hatte bereits in den vorausgegangenen Tagen dafür gesorgt, dass alle Gäste einen trockenen und sturmfesten Platz im Clubhaus fanden.
Doch das angekündigte Unwetter blieb dann glücklicherweise aus und bei überraschend trockenem Wetter wurde bis tief in die Nacht am Surfsee eine rauschende Party gefeiert, deren Höhepunkt die Inthronisierung der GA2-Majestäten Stefan Schubert mit Königin Daniela und den Ministerpaaren Jochen und Thessy Olbertz sowie Peter und Julia Langer war.
Wir wünschen dem Jägerzug Gerade Aus II und seinem Königshaus ein schönes Schützenfestjahr mit vielen großartigen Eindrücken!
28/05/2024 | Zum dritten Mal in der 20jährigen Vereinsgeschichte holte sich ein Junge die Königswürde der Vogelträger.
Am Samstag nach Pfingsten trafen sich die Vogelträger, um ihren König oder ihre Königin zu ermitteln. Da einige Vogelträger aus sportlichen bzw. familiären Gründen verhindert waren, erhöhte sich die Chance der anwesenden Vogelträger die Königswürde zu erlangen. Beherzt schossen selbst die beiden jüngsten Mitglieder Pepe und Mattheo Radmacher mit der Armbrust auf den schwarz – rot – gelben Vogel. Und es dauerte nicht lange bis Jessika Girich mit dem 28. Schuss den rechten Flügel und gleich darauf mit dem 29. Schuss Mirja Ziebert den linken Flügel abschossen. Und auch in diesem Jahr gelang es Hermine Vits wiederum zwei Pfänder für sich zu holen. Mit dem 43. Schuss traf sie den Schwanz und mit dem 44. Schuss den Kopf unseres Vogels. Übrig blieb der Rumpf. Jetzt wurde noch mal der Ehrgeiz besonders bei den jüngeren Vogelträgern geweckt, die alle gerne den Vogel von der Stange holen wollten. Stefanie, Sophia, Mattheo, Jessika, Pepe und Clara trafen zwar den Rumpf, aber er wollte einfach nicht fallen. Jetzt war Niklas dran. Erster Schuss daneben. Dann konzentrierte er sich und mit seinem zielsicheren zweiten, dem 198. Schuss fiel der Rumpf und die Vogelträger hatten einen neuen König.
Im Anschluss wurde gegrillt, so dass dieser schöne Tag gemeinsam mit den eingeladenen Eltern und Geschwistern am Abend gemütlich ausklang.
Der Heimat- und Schützenbund Osterath 1955 e.V. nimmt Abschied von seinem langjährigen Mitglied und Kameraden
HERBERT BOMMERS
der am 14.04.2024 im Alter von 81 Jahren verstorben ist.
Nach 60 Jahren Mitgliedschaft im Heimat- und Schützenbund Osterath 1955 e.V., die letzten 15 Jahre davon als Ehrenmitglied in unserem Ehrenrat, verlieren wir mit ihm einen der Erbauer unseres heutigen Vereins. Herbert Bommers war als langjähriges Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes maßgeblich an vielen Entwicklungen, die für uns Osterather Schützen heute richtig und wichtig sind, verantwortlich. Als Schatzmeister, Geschäftsführer und 2. Vorsitzender war er eine treibende Kraft des Osterather Schützenlebens.
In besonderer Erinnerung wird auch seine Zeit als Minister im Königshaus seines Bruders S.M. Karl-Gerhard I. Bommers von 1978 - 1980 bleiben.
Seine allzeit ruhige, positiv wertschätzende und sachliche Art machte ihn zu einem Sympathieträger im ganzen Regiment.
Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.
Wir werden ihm ein ehrendes und immer währendes Gedenken bewahren.
Heimat- und Schützenbund Osterath 1955 e.V.
06.03.2024 | Kinder sind gern gesehene Schützen in Osterath und essenzieller Bestandteil unserer Gemeinschaft. Traditionell haben sich in Osterath diverse eigenständige reine Kindergruppen gebildet wie z.B. die Tellschützen, die Kindergruppe der Kompanie Heide oder die Vogelträger. Die Altersstruktur bleibt in diesen Gruppen erhalten und sie haben bereits seit vielen Jahren Schützen "ausgebildet". Sobald die Kinder zu "alt" wurden haben sich aus diesen Kindern meist neue Gruppen gebildet.
Desweiteren freuen wir uns über diverse Züge welche eigene Kindergruppen ins Leben rufen. Diese Gruppen bleiben meist ein ganzes Schützenleben bestehen.
"Last but not least" werden wir auch aus den Kindergärten und Schulen unterstützt, welche die Kinder auf unseren Brauchtum hinweisen und zum Schützenfest mit eigenen Gruppen aufwarten können.
Heute aber möchten wir euch auf die Kindergruppe "Die Vogelträger" aufmerksam machen. Bestehend seit nun schon 20 Jahren, ist diese Kindergruppe fester Bestandteil im Osterather Schützenwesen und hat aktuell noch Platz für Kinder ab 5 Jahren. Kennt ihr Kinder die gerne im Schützenwesen aktiv werden möchten und diese einzigartige Gemeinschaft erleben möchten? Dann könnt ihr euch unter https://www.hsb-osterath.de/vogeltraeger informieren oder aber direkt per mail unter
Am 30.04.2024 laden wir wieder in unser Festzelt auf dem Dr.-Hans-Lampenscherf-Platz zu unserem traditionellen Tanz in den Mai! Jetzt schon Tickets sichern!
21.01.2023 | Sebastianer feierten ihren traditionellen Bruderschaftstag mit vielen Ehrungen
Es hätten mehr Teilnehmer sein können. Kaum ein Festredner, der diesen Umstand im – zieht man die Mitglieder des Bundespielmannszuges treu zu Osterath mal ab – gerade mal halb gefüllten Saal in der Nußschale nicht erwähnte.
Doch den Mitgliedern der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft, die den Weg bei eisigen Temperaturen und Schnee in den Ortskern von Osterath gefunden hatten, um König Georg Bahners, seine Minister und die Spitzen des HSB-Vorstands zur gemeinsamen Versammlung abzuholen, war die Freude, die so eigen ist für ein beginnendes Schützenfestjahr, deutlich anzumerken.
So konnte Brudermeister Christoph Schmitz eine Reihe nicht alltäglicher Ehrengäste begrüßen: neben dem Königshaus, dem HSB-Vorstand um Präsident Andreas Fucken und Ehrenbrudermeister Prof. Norbert Schöndeling war auch Bezirksbundesmeister Dr. Mike Kunze gekommen.
Kassenwart Christian Hering gab einen kurzen Überblick über die derzeit stabile finanzielle Lage. Einnahmen und Ausgaben behalten sich zumindest im Blick, ihm wurde nach Empfehlung der Kassenprüfer Entlastung erteilt.
Stehenden Applaus gab es für den 2. Schießmeister Sebastian Deutmarg. Seine Beharrlichkeit an öffentlichen Stellen hatte der Bruderschaft und bei der Bewirtschaftung des Schießstands eine große Summe Kosten erspart. Aus beruflichen Gründen kündigte er jedoch zum Jahresende seinen Abschied ein, ein Nachfolger steht noch nicht fest.
Nach der Vorstellung des Jahresprogramms durch Brudermeister Christoph Schmitz und der Auszeichnungen der Besten des Bruderschaftsschießens standen die Ehrungen auf der Tagesordnung. Und da musste Schmitz eine kleine Panne einräumen. Eigentlich wollte er an diesem Morgen fünf verdiente Schützenbrüder mit dem Verdienstkreuz in Silber auszeichnen. Das Programm, dies an den Verband zu melden, habe jedoch den Dienst versagt. „Wir holen das bei einer passenden, würdevollen Gelegenheit nach“, versprach Schmitz, bevor er das Mikrofon dem anwesenden Bezirksbundesmeister überließ.
Für ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft in den Reihen der Bruderschaft ehrte Dr. Mike Kunze Herman Bischof, den Brudermeister Christoph Schmitz und Peter Wolter. Eine Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft sei wirklich nicht alltäglich, erklärte Kunze im Vorfeld der darauffolgenden Gruppe. „60 Jahre, das sind aus Historikersicht zwei Generationen. Zwei Generationen, die ihre Spuren hinterlassen.“ Der Saal erhob sich von den Plätzen, als Hans-Dieter Schmitz und Horst Topütt geehrt wurden. Und dennoch waren die Ehrungen damit noch nicht abgeschlossen. Selbst sichtbar gerührt freute sich der Bezirksbundesmeister, an diesem Morgen Willi Cuypers für 70 Jahre Mitgliedschaft ehren zu dürfen. Vorsichtig, doch sicheren Schrittes ging der Senior nach vorne, um seine Ehrung entgegen zu nehmen. Es dauerte anschließend seine Zeit, bis sich die Anwesenden wieder setzen und der Applaus abebbte.
König Georg Bahners stimmte mit einer kurzen, prägnanten Rede auf das nun begonnene Schützenfestjahr ein. HSB-Präsident Andreas Fucken blickte mit Bedauern auf die lichten Reihen im Saal. Die Teilnehmerzahlen an reinen Brauchtumsveranstaltungen nähmen immer mehr ab. „Wir müssen uns darüber im Klaren sein, welche Traditionen wir bewahren können und welche Traditionen wir neu schaffen wollen.“ Denn nur so könnte ein Brauchtum wie das der Schützen gegenwartskompatibel bleiben. Doch Fucken zeigte sich sicher, dass die Gemeinschaft der St. Sebastianusbruderschaft ihren bedeutenden Teil dazu beitragen werde.