Der Ausfall der Martinszüge macht einige Menschen kreativ. Nun hat sich der Heimat- und Schützenbund 1955 e.V. etwas einfallen lassen. "Nachdem schon unser schönes Schützenfest zum Corona-Opfer geworden ist, dachten wir uns, da muss es doch die Möglichkeit geben, auch unter Corona-Bedinungen etwas zu machen", sagt Andreas Fucken, Geschäftsführer des HSB. "Wir sind zwar nicht direkt für die Organisation von St.Martin verantwortlich, haben aber in unserem Namen nicht nur das Wort Schützen, sondern auch das Wort Heimat. Schnell kam dann die Idee auf, zu St.Martin ein Online-Singen zu organsisieren", berichtet Martin Sassen, Pressesprecher des HSB.
Und so findet am Mittwoch, 11.November, von 18 - 20 Uhr das erste St.Martin Online-Singen in Osterath statt. Unter der Telefonnummer 0049 157 92323368 können alle interessierten Kinder aus Osterath per WhatsApp Videoanruf St.Martin kontaktieren. "Es freut uns sehr, dass wir hier Thomas Paas als St.Martin gewinnen konnten, der dieses AMt ja schon über viele Jahre bei den einzelnen Umzügen der Grundschule ausübt", sagt Sassen. Die Kinder können dann ihre Laterne präsentieren und auch gerne ein Lied singen.
Wenn es gewollt ist und die Eltern die entsprechende Adresse benennen, bekommen die Kinder auch eine St.Martins Tüte vor die Tür gelegt. Dies ist natürlich vollkommen freiwilllig, und der Osterather St.Martin freut sich über jeden Anruf. "Sollte eine Tüte gewünscht werden, so werden wir diese am selben Abend auch noch zustellen. Wir werden kurz klingeln und dann auch wieder gehen, sodass sämtliche Abstandsregeln selbstverständlich eingehalten werden. Wir bitten aber um Verständnis, dass wir nur Adressen in Osterath anfahren können", erklärt Fucken.
Ein Bericht von Thomas Jung
Bei Kaiserwetter begrüßt der Vorsitzende Thomas Jung die Gäste der Osterather Grenadiere im Park Haus Meer zur zünftigen Brotzeit mit Schinken und Spargelbier. Die Grenadiere sind nahezu vollzählig – im neuen Zug Polo – angetreten.
Für den Regimentskönig Uwe I. Schweizer, in Begleitung seiner Königin Manuela Klingen und Julia Hauter, ist dies die erste offizielle Einladung seit der Corona Pandemie.
Ebenfalls gratulierten Stab und HSB-Vorstand den Grenadieren. Präsident Christian Bommers betont, dass er sich nicht hätte träumen lassen, dass aus dem Gäste-Zug des HSB in 10 Jahren ein Schützenzug entstehen könnte, der unser Osterather Regiment bereichert und komplettiert.
Auch der amtierende König Michael I. mit Monika Schweers begrüßen die Grenadiere und Gäste und danken für die Glückwünsche. König Michael überreicht Thomas Jung eine Zeichnung des Neusser Karikaturisten und Schützen Wilfried Küfen, die bockspringende Grenadiere darstellt, getreu dem Zug-Schlachtruf „Ran – Rauf – Rüber“. „Ohne Thomas würden wir, würde ich heute hier nicht stehen. Mein Schwiegervater und meine Schwiegermutter, Sappeur und dem Schützenwesen fest verbunden, wären sehr stolz!“
Vor der Brotzeit mit Bier und Gesprächen stellt Michael Schweers das zum 10-jährigen gebraute GrenaBier vor und dankt Michael „Richie“ Wolter und Meerbuschs einziger Brauerei für seine Unterstützung und Experimentierfreudigkeit. Aus einem Farmers Ale und bestem Asparagus vom Hoppe Hof ist eine Bier-Essenz entstanden, die, gut gekühlt, im Mix 1:5 mit leckerem Corma blonde zu Schinken besonders schmeckt. Pur ist das Bräu nur etwas für Hartgesottene. Ein Bier wie ein Grenadier! Treu und kräftig, eine Zier!
<p><em>Ein Bericht von Thomas Jung</em><br />250 Tage vor unserem Fest der Wonne und Freude, hatten die OSTERATHer GRENADIERE am Samstag den 10. Januar2020 ihr Vogelschießen. Bei einem geselligen Beisammensein wurden im Manöver über fünf Stunden „scharf geschossen“. „Granaten“ brauchten nicht geworfen zu werden, da der Vogel nach heftigen Beschuss aufgab und sich zu Boden streckte. Der glückliche Schütze war zu guter Letzt Michael Schweers, der mit dem 312. Schuss den Vogel abschoss und sich nun mit seiner Frau Monika und seinen Grenadier Kameraden auf eine freudige Zeit im 10 jährigen Jubiläum bis zum kommenden Schützenfest freut.</p>
Politik zeigt sich begeistert von Plänen der Osterather Vereine
Zwar ist der Startschuss für konkrete Planungen nicht gefallen. Doch, um im Bild zu bleiben, liegt der Finger schon sehr nahe am Abzug. HSB-Präsident Christian Bommers gab bei der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses einen Überblick über die Planungen eines gemeinsamen Bürgerzentrums. Verschiedene Osterather Vereine hatten gemeinsam mit der Kölner Agentur Startklar Bedarfswünsche und Umsetzungsmöglichkeiten sondiert, darunter nicht nur Schützen-, sondern auch Sport- und Karnevalsvereine, Musikgruppen, Senioren- und Round-Table-Zusammenschlüsse. Bommers stellte klar, dass es dabei nicht nur um die Belange des Schützenwesens in Osterath ginge. "Es war uns sehr schnell klar, dass wir von der Idee eines ursprünglich angedachten reinen Bürgerhauses ausschließlich für Festivitäten oder Sitzungen wegbewegen mussten und stattdessen die Idee eines Bürgerzentrums anvisieren."
Ein Bericht von Daniel Krüll
Vor wenigen Wochen haben die Schulen in Meerbusch dazu aufgerufen, Mund- und Nasenbedeckungen (MNB) zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs zur Verfügung zu stellen. Wir haben dazu um die Unterstützung durch unsere Vereine und Züge gebeten, damit wir den Schulen unseres schönen Ortsteils MNBs zur Verfügung stellen können.
Wir waren absolut überwältigt von eurer Spendenbereitschaft! So ist es uns kurzfristig gelungen, 1300 MNBs zu beschaffen. Diese wurden in den vergangenen Tagen durch unseren Präsidenten Christian Bommers, unseren Regimentskönig Uwe Schweitzer, sowie unseren 2. Vorsitzenden Sascha Jächel an zwei Osterather Schulen und das Seniorenzentrum Haus Hildegundis von Meer übergeben.
Die MNBs tragen ein Teil unseres Logos, dazu den Hashtag #mirstonntparat und die Aussage: „Schützen schützen Dich“. Damit möchten wir deutlich machen, dass wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern bereit sind, in dieser schwierigen Zeit ein Stück Verantwortung für Osterath zu übernehmen.
An dieser Stelle geht nochmal ein ausdrücklicher Dank an unsere Mitglieder, die uns bei diesem Projekt unterstützt haben und es uns ermöglich haben, einen Teil zur Bekämpfung von Covid-19 beizutragen. Wir sind stolz auf unsere starke Dorfgemeinschaft!